Kultur im Heidbarghof Osdorf
Frühschoppenzeit – Blues und Boogie auf dem Heidbarghof!
Sonntag, 30.08.2026 um 12:00 Uhr

Die Musiker, bekannt und gefeiert bereits im letzten Jahr, auf der Bühne:
Martin Friedenstab gehört zu den Bluesgitarristen, denen es gelungen
ist, im Laufe der Jahre ihren eigenen Blues- Sound zu kreieren.
Sein rasantes Slide-Gitarren-Spiel, seine erdigen Soli und der authentische
Gesang spiegeln dabei seine Wurzeln im Mississippi-Blues wider.
Zusammen mit seinem außergewöhnlichen Einfallsreichtum und seiner
Virtuosität sind dies Qualitäten, die Martin Friedenstab zur ersten Wahl
hiesiger Blues-Gitarristen machen.
Der Sylter Musiker André Closius spielt Blues, Boogie und Ragtimeder
1900-1950er Jahre. Die Gitarre wird im Fingerpicking-Style alter
Blueslegenden gespielt, ergänzt durch seinen authentischen
Mundharmonikasound. Beide harmonieren in ihrem Spiel und Gesang
perfekt miteinander.
Gunther Andernach - der legendäre Hamburger Waschbrettspieler. Er
zeigt mit seinem Waschbrett, dass dieses Perkussionsinstrument mehr
als ein Ersatz für ein Schlagzeug ist. Andernach ist eine zentrale Person
der Hamburger Musikszene, spielte in den 70er-Jahren bei den „Jazz
Lips“ und gilt zudem als einer der besten Waschbrettspieler weltweit.
Dieser Sommertag mit Blues, Boogie und Ragtime auf dem Heidbarghof
verspricht wieder eine tolle Stimmung! Ein Konzert mit drei
ausgesprochen energievollen Musikern – der Funke wird gleich zu
Beginn überspringen......
Für Leib und Seele ist selbstverständlich gesorgt: Fassbier, Aperol-
Spritz, Fisch-Brötchen, Wurst und Kartoffelsalat................
100. Geburtstag von Elisabeth Gätgens
Am 31. Oktober wäre Elisabeth Gätgens 100 Jahre alt geworden, sie war die letzte Eigentümerin des Heidbarghofes in der Langelohstraße 141 in Hamburg-Osdorf. Elisabeth Gätgens starb am 28. Januar 1982 nach schwerer Krankheit, im 58. Lebensjahr.
Seit 1976 stellte Elisabeth Gätgens die Diele dem Kulturkreis Osdorf, dem sie selbst angehörte, für Veranstaltungen zur Verfügung und war damit am kulturellen Geschehen in Osdorf maßgeblich beteiligt. Sie investierte viel, um die Diele für solche Zwecke nutzbar zu machen. In ihrem handschriftlich gefertigten Testament legte sie fest, dass neben der Erhaltung des Heidbarghofes die kulturelle Arbeit fortgesetzt und hierfür aus dem Nachlaß eine Stiftung errichtet werden sollte.
Der erste Stiftungsvorstand bestand aus Hinrich Langeloh sen., Rudolf Müller, Walter Leseberg, Margot Heinrich und Erwin Koops. Sie machten sich 1985 mit großem Einsatz an die Umgestaltung der Räumlichkeiten im Heidbarghof. Nach der notwendigen Renovierung der Diele und der Sanierung des Bauerngartens ist der Heidbarghof mehr und mehr zum kulturellen Mittelpunkt Osdorfs geworden. Das Anwesen wurde schließlich unter Denkmalschutz gestellt.
Mit der großzügigen Schenkung Elisabeth Gätgens an die Osdorfer Bürger hat sich der Heidbarghof zu einem Bürgerhaus für Alt-Osdorf entwickelt, in dem sich tagsüber Seniorenkreise, Chöre, Malgruppen u.a. treffen. Abends werden die Räumlichkeiten für Feiern oder kulturelle Zwecke genutzt.
Insbesondere werden die Belange der älteren Menschen berücksichtigt. Konzerte, Liederabende, Ausstellungen, Lesungen und Vorträge haben den Heidbarghof weit über Osdorfs Grenzen hinaus bekannt gemacht.
Elisabeth Gätgens hat mit dem Heidbarghof den Osdorfern ein besonderes Geschenk gemacht das seinesgleichen im Hamburger Westen sucht. Dieses Erbe gilt es zu pflegen und für spätere Generationen zu erhalten.
Wir werden ihr immer dankbar sein.
Der Vorstand der Elisabeth Gätgens Stiftung
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Tickets für Lesungen: Thalia EEZ oder unter thalia.reservix.de